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Wo kommen wir her, wo gehen wir hin?

In diesem Blog mache ich mir Gedanken über das Mensch sein. Die Geschlechterdefinition, unsere Rechte und Pflichten auf unserem Planeten, genauso wie moralische Ansichten.

Gedanken über unser Sein interessiert mich brennend. Gerade die Geschlechterfrage hat mich schon im Februar dazu bewogen meine Gedanken aufzuschreiben.

13. Februar 2019

Was sind wir?

Ich bin Mensch, eine Frau, durch und durch glaub ich. Mit allem ausgestattet was dazu gehört. Natürlich auch mit den unangenehmen. Menstruationsbeschwerden waren fast noch das kleinste Übel. Endomethriose war die Diagnose nachdem ich schmerzen im Unterleib verspürte die nicht zu ertragen waren. Das Frau sein ist mir in diesen Zeiten manchmal wirklich "verleidet". Zwei Operationen habe ich hinter mir und der Kinderwunsch musste ich nach neuerlichen Koliken verwerfen. Medikamente beziehungsweise Gelbkörperhormone lösten mein Problem. Die Unerträglichen Schmerzen weg aber auch die Möglichkeit auf gut Glück noch Kinder zu bekommen musste ich begraben.

 

In meinem Beruf in dem ich über dreissig Jahre gearbeitet habe, stellte sich die Geschlechtsfrage auch immer. Der Mensch besteht nicht nur aus weiblichen sondern auch aus männlichen Hormonell beeinflussten Teilen. Da die Haare das bestimmende Material der Coiffeuse ist, gehört die hormonelle Beeinflussung natürlich dazu. Gerade bei Frauen macht sich nach den Wechseljahren die Hormonelle Umstellung bemerkbar. Das "männliche" in der Frau nimmt zu und so kommt es oft vor, dass sich auch bei ihr, die männlichen Übel bemerkbar machen. Die Kopfhaare werden dünner, dafür wächst oh je, der Oberlippenbart und die Stimme kann sich senken.

Wer ist eine Frau und wer ein Mann und Die dazwischen?

Die Natur hat Weiblein und Männlein erschaffen. Dies vorwiegend zur Fortpflanzung, denke ich. Bestimmend für das Geschlecht ist das Chromosom X. XX ist also weiblich. Die Natur fügte dann noch ein Y bei. XY ist männlich (Böse Zungen behaupten jetzt, dass könne man nicht so schreiben, es tönt wie der Mann aus der Frau erschaffen wurde, mir egal). So viel habe ich auch verstanden. Aber die Natur ist kreativ und lässt nicht nur diese beiden Geschlechtsvarianten zu. Wie es genau ausschaut will und kann ich nicht beschreiben, bin ja schliesslich keine Genforscherin.

Wer denkt alles andere ist krank, weil die Natur nur die Fortpflanzung anstrebt und dies voraussetzt, dass es immer ein Männchen und ein Weibchen braucht, irrt. Es gibt Lebewesen (dazu zähle ich auch Pflanzen) die als Zwitter durchs Leben gehen. Eigentlich Stress frei, denn sie sind nicht ständig auf der Suche nach dem anderen Geschlecht. Es geht aber auch da um das Weiterbestehen.

 

Die Hanfpflanze ist ein gutes Beispiel zu sehen, dass die Natur über, für uns Menschen kaum vorstellbare, Intelligenz verfügt. Bei ihr gibt es Männlich und Weiblich. Der Mensch hat sich vorallem die weibliche Pflanze zu Nutze gemacht. Das Harz hat viele Wirkstoffe die zum Teil durch Züchtung noch gesteigert wurden. Die Diskussionen und die Folgen kennen wir ja. Wer das Harz also nutzen will hegt und pflegt nur Weibchen und siehe da die Pflanze fängt an zu zwittern und produziert Sämchen. Doof? Nein doch einfach nur genial!

 

Also gibt es nicht nur einfach männlich und weiblich, sondern die Frage ist eher wieviel von beidem steckt im jeweiligen Lebewesen.

 

 

26. Oktober 2019

Wer hat das Recht zu bestimmen?

Mich bewogen, zu diesem Thema zu schreiben hat mich damals die Frage der Intersexuellen Frauen in der Leichtathletik allen voran Caster Semenya. Dürfen diese Frauen starten? Sie haben ihre Disziplinen dominiert. Natürlich wegen ihres erhöhten Testosteron Spiegels. Nein, das ist nicht fair befand der IAAF. Alle Bemühungen seitens Semenya nützten nichts. Die Forderungen des Verbandes, hormonell den Testosteronspiegel zu senken wollte sie nicht. So war sie also nicht dabei an der WM in Doha wie noch viele andere Intersexuelle. Das Thema zog sich jedoch an diesen Tagen dennoch durch die Medien. In einem Dokumentarfilm wurde gezeigt, dass es Frauen gab die, wenn sie noch Spitzensport betreiben wollen, sich einer Operation unterziehen müssen. Hierbei erzählten zwei Frauen ihre Geschichte. Sie gaben dem Druck nach und liessen den Eingriff zu. Die Folge fatal, wie sich herausstellte. Sie wurden danach einfach alleine gelassen. Mit allen medizinischen und psychischen Folgen. Keine der Frauen konnte an die Leistungen von vorher anknüpfen. Genau, das war ja auch das Ziel, denn sie waren ja auch hoch bevorzugt. Aber leider ist auch nicht Nachvollziehbar wie gut sie in ihrem Sport als „reine Frau“ gewesen wären den sie wurden noch mehr eingeschränkt. Physische wie psychische Auswirkungen der Operation lassen den Spitzensport gar nicht mehr zu. Osteoporose nur eine Nebenwirkung. Leider war für mich in der Dokumentation dieses Problem zu wenig ersichtlich. Diese Frauen kamen aus den ärmsten Ländern der Welt. Ihre Hoffnung und der eines ganzen Dorfes, der Spitzensport! Nun sind sie eingeschränkt und wahrscheinlich sogar in „normalen“ Tätigkeiten. Alleine und wohl irgendwann vergessen. Zuweilen feiern andere Stars ihre Dominanz. Zum Beispiel im Kunstturnen und noch wird dies nicht hinterfragt, mit welchen Mitteln und ob gerecht!

 

Kürzlich sah ich eine Reportage über Transkinder. Schon früh fühlen solche Kinder sich im falschen Körper. Wohlverstanden dies sind keine Intersexuellen. Sie wurden Anatomisch nach dem „Bauplan Männlein Weiblein“ geboren. Es tut den Kinder gut sich ihre Träume zu erfüllen. Vor nicht allzu langer Zeit gab es riesen Diskussionen über eingriffe bei Intersexuellen Kindern, hier entschieden einfach die Eltern welches Geschlecht diese Kinder erhalten sollten. Dies wurde kritisiert auch zu Recht. Aber es war auch nie die Frage was das Kind wolle. Natürlich, erfolgen diese Eingriffe als Säugling, können sie sich ja auch noch nicht äussern. Die Antworten waren immer dieselben. Die Pubertät wird einfacher, wenn sie sich der Geschlechterfrage nicht unterziehen müssen. Einige Betroffene bekundeten mit diesen Praktiken Mühe, verständlich.

 

Mensch ist ein Individuum, dass heute nach Ansichten selber entscheiden kann was und wer es sein möchte. Die Natur wird mehr und mehr ausgespielt. Die ganzen Diskussionen zeigen doch, dass wir nicht bereit sind uns den natürlichen Umständen zu beugen. Wir bestimmen trotz Ethik was ist Krank und was Gesund. Was ist normal und was Abartig. Wir bestimmen das Leben entstehen zu lassen oder auch nicht. Wir wollen allen das Leben ermöglichen, dass sie sich wünschen. Gleichzeitig hat aber das von der Natur vorgesehen kaum Platz in unserer geistigen Vorstellung. Die Natur ist einfach zu kompliziert um uns anzupassen. Vielleicht sollten wir lernen gerade die Kinder einfach ihre Bedürfnisse ausleben zu lassen ohne gleich geschlechtliche Massnahmen zu ergreifen. Ich meine damit, uns nicht Tagtäglich mit der Geschlechterfrage auseinanderzusetzen sondern einfach Mensch sein.

Ich weiss ich kann leicht reden bin eine Frau auch Hormonell als solche dominiert und zudem habe ich keine Kinder… Bald geht’s weiter.

 

10. November 2019

Ehe für Alle

Die evangelische Kirche streitet sich. Sind nun Homosexuelle Menschen, Gott gewollt oder nur eine Kreation unserer Gesellschaft.

-Hier zum Verständnis kurz meiner religiösen Gesinnung. Ich bekenne mich als gläubige aber sehr freiheitsliebende Person. Die Welt ein bisschen zu verstehen und auch zu lernen, akzeptieren was passiert, hierzu hat mir der Glauben geholfen. In einer Gegend aufgewachsen zu sein wo die religiösen Werte christlich sind habe ich auch mein Glaube auf dem aufgebaut, das heisst aber nicht, dass ich alles Wort wörtlich nehme oder auch andere religiöse Gesinnungen ausser Betracht ziehe. Zudem hat ein kleines Taschenbuch eines Onkologen mit dem Titel: „Warum lässt Gott das zu“ mich sehr überzeugt. Er sah Gott vielleicht mit etwas anderen Augen. Gott liebe alle Menschen ja sicher einfach alles auf der Welt. Wer liebt stellt keine Forderungen, bedingungslos! Also er akzeptiert sogar wenn er es für unrecht hält. Er liebt muss auch andere Meinungen akzeptieren, denn Gott ist kein Diktator. Gottes Wort ist doch einfach LIEBE und da muss jeder ansetzten oder?-

 

Also streiten sich hohe Kirchenmänner und sicher auch Frauen ob eine gleichgeschlechtliche Ehe Gottes Wille sei und was der Satz heisst: Vor Gott sind alle gleich. Die Antwort ist hiermit schon gegeben. Auch habe ich meine Ansichten ja schon im Text oben erklärt.

Während die katholische Kirche mit ihrer homosexuellen und pädophilen Geschichte aufräumen muss, wird es wohl bei den evangelischen Pfarren so sein, dass sie selbst entscheiden ob sie einer gleichgeschlechtlichen Beziehung den Segen geben wollen.

 

Auch von Gesetzes wegen dürfen wir nun abstimmen. Die Ehe für alle kommt vors Volk. Endlich und richtig so. Gleichberechtigung heisst doch das Zauberwort. Nun gehen aber die Meinungen auch da auseinander. Auch hier spielt Gott eine Rolle schliesslich sind unsere Gesetze nach christlichen Werten aufgebaut. Keine Wiederrede liebe Atheisten.

 

Da wird doch tatsächlich behauptet, dass die Menschheit ausstirbt also auch Schwule und Lesben weil die Fortpflanzung nur mit Mann und Frau möglich ist. Natürlich und logisch. Es hört sich aber fast so an als würde es bei der Ehe für alle zukünftig nur noch Homosexuelle geben, denn nur so kann ich mir vorstellen, dass die Menschheit deswegen ausstirbt. Unsere Spezies zählt zurzeit fast 8 Milliarden, Tendenz steigend und so ist es vielleicht Gottes Wille oder nennen wir es ein bisschen neutraler von der Natur bestimmt, dass nicht jede und jeder Kinder kriegt. Menschen besitzen die Fähigkeit sich das ganze Jahr fortzupflanzen, dies wohl auch durch die Evolution. Wir haben uns einen Lebensraum geschaffen (zum Beispiel mit bauen von Hütten) der die äusserlichen Bedingungen ausblendet. Zudem wollen wir die Sexualität auch einfach geniessen ohne dabei jedesmal ein Kind kriegen zu wollen. Dies zu umgehen ist heute kein Problem. Es gibt genügend Verhütungsmittel mit der wir heute unsere Fortpflanzung kontrollieren. Mit allen Mitteln gegen die Natur. Auch umgekehrt wir wollen uns ihr nicht beugen sollte sie für uns keine Kinder vorgesehen haben. Schon sind kaum mehr Grenzen gesetzt was unser Fortpflanzungstrieb angeht. Da meldet sich nun mein Herz, mein wohl konservatives Herz. Ich bin wohlbehütet bei meinen biologischen Eltern aufgewachsen. Ich bin aus ihrem Holz geschnitzt und immer mehr glaube ich in mir Züge zu sehen allem voran meines Vaters aber auch meiner Mutter. Nun da ich medizinisch nicht abhängig von meinen biologischen Eltern war, weiss ich dies nicht mit Sicherheit. War mein Vater den wirklich mein biologischer Erzeuger und meine Mutter, vielleicht ist sie es gar nicht. Ich könnte ja im Spital vertauscht worden sein. Wohl aber schon, weil ich denke Menschen spüren halt ihre Wurzeln doch.

Noch gar nicht so lange da war plötzlich das Thema Samenspende heiss diskutiert. Haben Kinder das Recht zu wissen wer ihr biologischer Vater ist und wieso haben sie überhaupt das Bedürfnis? Sollte dem entsprechend die anonyme Samenbank verboten werden? Mein Herz sagt mir ja, denn Ethisch gesehen ist es falsch Männer als Fortpflanzungsmaschinen zu missbrauchen und sie ihnen dann den Kindern noch vorzuenthalten. Auch bei der Adoption sagte mein Herz nein, deshalb haben wir das nicht in Erwägung gezogen. Für mich hätte das Kind ein Recht zu wissen woher es wirklich kommt. Eine Adoption im kleineren Umfeld ist ja meist nicht möglich und daher entstehen Distanzen. In vielen Dokumentationen wurde gezeigt mit welchen Verlusten zu rechnen sei und oft ist es eine Identifikation-Krise die nicht leicht zu überwinden ist. Für mich kaum vorstellbar und ich würde es nur schwer verkraften. Mein Verstand sagt mir aber ich habe nicht das Recht über andere Wünsche zu entscheiden. Männer sind aber bei uns definitiv benachteiligt in dieser ganzen Geschichte und zwar nicht nur Schwule, denn wollen sie ein Kind gibt es bei uns keine erlaubte Möglichkeit. Kann also die Partnerin keine Kinder kriegen (bei Schwulen erübrigt sich dies ja ohnehin) ist das Thema gegessen, denn Leihmutterschaft ist in der Schweiz verboten. Eigentlich müssten wir uns ja nun auch hier öffnen. Warum ist das Eine gestattet, das Andere nicht? Vielleicht weil doch ethisch Grenzen gesetzt werden müssen. Der Vater ist also nicht immer der biologische Erzeuger aber die Mutter kann nur ihr eigenes Kind austragen. Also Lesben haben diesbezüglich gegenüber Schwulen einen Vorteil da es ja in jedem Fall eine Partnerin gibt die ein Kind bekommen kann.

Wenn also eine Mutter ihr Kind nur für jemand anderes austrägt ist das moralisch nicht vertretbar und deshalb bei uns auch nicht erlaubt, wollen wir doch nicht bei den Frauen auch noch ein emotionales Desaster veranstalten. Hier hätten wir ja jetzt auch die Grundlage, dass nicht jede Mutter die biologische Mutter ist es geht dann mehr in Richtung Adoption ihrerseits. Aber die Forschung geht ja noch weiter schliesslich können ja Eizellen auch eingepflanzt werden und so hat das Kind dann wieder biologische Eltern (geht natürlich nur bei Heteropaaren) obwohl es von jemanden anderen geboren wird. Ja so können also nun alle Kinderwünsche erfüllt werden, lassen wir es zu! Damit wir Frauen mit 60ig Jahren doch noch Kinder kriegen können das wäre nur gerecht denn Männer können ja dies Augenscheinlich auch. Aber liebe Frauen lasst es euch gesagt sein friert in jungen Jahren eure Eier ein damit ihr mit 60ig auch wirklich die leiblichen Mütter seid!

Also eine Heterosexuelle Diskussion über Ethik und Moral! Die schon lange geführt wird und die Homosexuelle höchstens wieder aufs Tapet bringen. Wollen wir Moral? Dann schaffen wir die Menschgemachte Fortpflanzung ab. Sogar das nicht fortpflanzen, da ist die katholische Kirche ja wenigstens konsequent verbietet sie doch eigentlich jegliche Verhütung. Da erübrigt sich ja dann auch die Frage dürfen sich Schwule oder Lesben Kinder wünschen. Dies ist also ein Gesellschaftliches Thema, das meiner Meinung nach, individuell jede und jeder für sich entscheiden muss. Homosexuelle fordern lediglich auch das tun zu dürfen was Heterosexuelle auch dürfen. Wird im Ausland eine Methode gesucht weil sie bei uns verboten ist hat das wiederum nichts mit der Sexuellen Gesinnung zu tun, sondern diese Verantwortung muss selber getragen werden.

 

Nun sind also die Kinder da und es geht weiter. Jedes Kind braucht nicht nur eine Mutter es braucht auch einen Vater. Besser gesagt für das Kindswohl braucht es männliche wie weibliche Bezugspersonen. Finde ich auch! Also nehmen wir eine sehr konservative Familie. Die Mutter zu 100% Hausfrau mit der Einstellung, dass Kinder ihre Mutter voll und ganz brauchen und sie dem Ehemann den Rücken frei halten kann damit er auch genügend Geld nach Hause bringt. Dies fordert ihn zu mehr als 100%. Gut möglich also er kommt erst nach Hause, wenn die Kinder schon schlafen. Wo ist da also die männliche Bezugsperson, wo der Vater? Sind wir nicht gerade mit einer sehr konservativen Grundeinstellung weit weg vom Vater als männliche Bezugsperson? Müsste die Verantwortung also nicht eine Gesellschaftliche Rolle übernehmen? Unser Familienbild ist sehr isoliert. Bei uns will die Familie für sich sein kein einmischen anderer sie will so gelebt sein wie sie es für richtig hält, gebe zu auch ich bevorzuge diese Theorie. Doch eigentlich wäre die Kommune unser naturell. Der Mensch ist ein Rudeltier. In grossen „Familienverbänden“ würden die Kinder automatisch mit verschiedenen Bezugspersonen konfrontiert ohne aus dem Umfeld gerissen zu werden. Kein hin und her schieben wie zum Beispiel bei Scheidungen.

 

Übrigens macht für mich die heutigen Forderungen der Frauen für Gleichstellung es nicht besser. Viele Frauenaktivistinnen fordern nämlich keine Gleichberechtigung sondern die Macht. Ich finde Männer sind heute zum Feindbild schlecht hin geworden obwohl ja endlich nicht nur von Mutterschaftsurlaub sondern auch von Elternurlaub gesprochen wird. Es ist trotzdem kein Tabu, dass Männer in Erziehungs- und Beziehungsfragen den Kürzeren ziehen. Während sich die konservative Seite schwer tut, Männer die richtige Männer sein wollen, in den Berufen der Kleinkindererziehung zu sehen oder am Herd, sehen die Feministinnen oft mal hinter solchen Männern nur den Missbrauch. Gerade für Männer ist es heute sehr schwierig eine wesentliche Rolle als Bezugsperson zu übernehmen. Gerade wenn es um Zuneigung geht. Hier hat schon nur die Frau das Recht und es wird nicht hinterfragt.

 

Da sehe ich nun meine grosse Hoffnung mit der Ehe für alle! Sehen wir die Gleichstellung aus Sicht des Menschen und lassen wir das Geschlecht bei Seite. Ich bin überzeugt dies ist im Sinne Gottes, denn er liebt uns Menschen (und seine ganze Schöpfung) und nicht Mann oder Frau! Wenn er dann noch die ganze Liebe die in einer Lebensgemeinschaft da ist spürt, ist sein Werk vollbracht!

 

Schutz für Homosexuelle

Verbale Attacken und Gewalt an Schwule und Lesben fordert nun Schutz für betroffene. Mit einem weiteren Gesetz wie dem gegen Rassismus, soll diesem Problem Abhilfe geschaffen werden. Da bin ich aber mit denen die das Referendum ergriffen haben einverstanden. Wir wären gesetzlich alle genügend geschützt um solche abartigen Gräueltaten abzuwenden. Doch passieren tut immer etwas und nur vor Konsequenzen haben sich wirkliche Täter noch nie gescheut. So schafft man wieder ein Problem mehr. Vielleicht ein verbaler Ausrutscher der einen, eigentlich friedliebenden Menschen kriminalisiert. Provokation die von der geschützten Seite auch ausgenützt werden kann. Beim Rassismus-Gesetz zum Beispiel finde ich es nicht gerecht, wenn mich einerseits jemand beleidigen darf, weil ich kein solchen Schutz habe anders rum aber angeklagt werde, wenn ich einem Menschen persönlich meine Meinung sage weil er auf seinen Schutz zählen kann. Für mich schürt dies alles nur wieder mehr Unverständnis und hilft im Endeffekt wenig. Denn nur mit Gesetzen können wir Einstellungen und Taten nicht ändern oder verhindern. So werden immer auch die Augen verschlossen, dass anders Farbige, anders Denkende, Schwule und Lesben nicht einfach nur Lieb sind. Auch hier gibt es Menschen die nichts Gutes im Sinn haben. Also öffnen wir doch einfach ein bisschen mehr die Augen und setzen uns ein gegen Gewalt und Ungerechtigkeit. Sollte das Gesetz aber nur zur Vermeidung der Willkür unseres Rechtstaates eingeführt werden, zweifle ich sowieso ob uns Menschen noch zu helfen ist.

 

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