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Rückblick März 2026

Im Monatsrückblick schreibe ich frisch von der Leber was mich in diesem Monat beschäftig

Paralympische Spiele

Nach den für die Schweiz erfolgreichen olympischen Spielen folgten die Paralympics. Auch hier waren die Schweizer sehr erfolgreich. Schliesslich war es nur eine Mini-Delegation (9 Athleten in 4 Disziplinen). Das ist der Makel, da wäre doch noch mehr möglich.

 

Der Überflieger mit vier Medaillen Ski Alpin: Robin Cuche Gold in Abfahrt und Super G, Silber im Riesenslalom und Bronze im Slalom.

 

Die Snowboarder waren auch sehr Erfolgreich. Aron Fahrni holt Bronze im Snowboardcross und Fabrice von Grünigen Silber im Banked Slalom nachdem er den Cross wegen einer Hirnerschütterung auslassen musste. «Läck mir, die Sportler kenne nüt».

 

Das erwartete Ziel von 3 Medaillen wurde also um das Doppelte übertroffen. 2x Gold, 2x Silber und 2x Bronze, GROSSARTIG!

 

Ich fand auch den PARAGRAF auf SRF mit Jahn Graf und Olivier Borer wieder sehr gut. Jahn ist sehr erfrischend und unterhaltsam. Bei Olivier merkt man, dass es für ihn eine Herzens Angelegenheit ist.

 

Ein Schatten über den Spielen

Leider gab es auch negative Punkte. Es war schon sehr warm zu dieser Zeit in Cortina. Was den Para-Winterspotler:innen alles abverlangte und teils auch eher gefährlich war.

 

Das grösste Problem aber, dass die Russischen Athleten:innen unter Russischer Flagge starten durften, bei den olympischen Spielen durften sie nur unter Neutraler Flagge starten. Dies führte zu für mich schon bösartigen Äusserungen. Jede darf es sehen wie sie es möchte, jedoch fand ich, dass total vergessen ging, dass die russischen Athleten:innen auch Menschen sind. Sie als Mensch, wurden schlicht und einfach ignoriert. Sorry, über Menschenrechte durch den Vergeltungsschlag im Gaza Israels und den jüngsten Angriffskrieg zusammen mit den USA muss ich das nicht weiter kommentieren.

 

Das Andere was mich bei Paragraf etwas gestört hat, ist die Wortfindung und die Unsicherheit deswegen. Was darf gesagt werden, was nicht. Dies hat mir deutlich gezeigt, dass das «Woke Getue» mir langsam auf den Geist geht und sorry, der Inklusion doch eher im Weg steht. Oder? Durch die Blume habe ich auch gespürt, dass dies wiederum zu Diskriminierung führt. Wir schweigen uns an, anstatt die Sache benennen wie sie ist. Ich kenne das Problem aus eigener Erfahrung und werde es später oder anderswo erläutern, hier und jetzt wird es zu lang. Jetzt kommt mein Unwort dazu: Gleichstellung, wozu? Das geht bei Beeinträchtigungen gar nicht. Sie dürfen für ihr Recht kämpfen unbedingt nur so gelingt ein eigenständiges Leben. Das funktioniert auch beim Geschlecht nicht. Vorwiegend Frauen wollen Gleichstellung und trotzdem kämpfen sie für die Rechte der Frau, die den Männern angepasst werden müssen (wo der Vorteil überwiegt. Umgekehrt ist es kein Thema) und suchen dann trotzdem den Unterschied und die Bevorzugung. Da frag ich mich schon, wie Gleichstellung sozial funktionieren soll.

 

Die Welle ist eine Geschichte die hier sehr gut passt. Die deutsche Verfilmung sollte ein Warnfinger sein. Menschen für eigene Zwecke zu mobilisieren, gelingt gerade mit einer Gleichstellung. Der Mensch will dazu gehören jedoch ist nicht jeder Mensch gleich. Die Idee zum Beispiel mit einheitlicher Kleidung, zwecks Verhinderung von Diskriminierung ist ein Paradebeispiel, dass in der Kommune funktioniert, weil plötzlich jemand sich auch wichtig fühlt, nicht mehr ausgegrenzt nicht mehr diskriminiert. Doch dies funktioniert nicht im ganzen Grossen. So bleibt das Geforderte in einer Kommune und die Werte werden zur Forderung an jene die dies nicht möchten. Die Welle zeigt wie gefährlich es ist. Die Welle zeigt auf warum wir nicht aus der Geschichte lernen und halt das Unmöglich scheinende doch ein weiteres Mal möglich werden könnte und warum wir genau so, wie vor fast 90 Jahren, ins Verderben rennen.

 

Dem Individuum eine Chance lassen und zuhören

Dem Menschen mit einer Richtung zeigen, was Richtig ist, ist der falsche Weg. Also keine Gleichstellung, sondern zusammen Probleme angehen. Mehr soziales Denken in dem wir zusammen Lösungen finden anstatt eine Gleichstellung zu erzwingen. Mit Tabus lösen wir keine Probleme, denn wer schweigt und wer angeschwiegen wird, wird nur verunsichert. Für mich zählt nicht das Wort selber, sondern wie es gesagt wird. Auf meinen Reisen habe ich das selbst erlebt und gehört. Zum Glück, denn so konnten wir erklären oder für uns beurteilen. Dies führte zu so viel Erkenntnissen aller Beteiligten und Vorurteile wurden abgebaut auch Beidseitig. Ein ehrliches Interesse entstand und viele zufriedene und lachende Gesichter. Erst wenn wir erkennen, dass nicht jeder Mensch gleich ist und eine Gleichstellung weder möglich ist noch überhaupt Sinn macht, erst dann können wir auf andere zugehen. Dann sind wir bereit Diversität, Inklusion und Migration zu leben.

 

Der Mensch ist ein Individuum und soll es bitte bleiben. Gleichgemachtes führt zu weniger Diversität, zu Missverständnissen, zu Unzufriedenheit und am Ende führt genau das zu Elend und Krieg.

 

 

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