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Rückblick Januar 2026

Im Monatsrückblick schreibe ich frisch von der Leber was mich in diesem Monat beschäftigt

Nicht normal!

Sind wir noch normal? Müssen wir es überhaupt sein? Ist normal ungesund und asozial? Wer bestimmt was Normal ist und was nicht? Und wer hat das Recht zu entscheiden welches richtig oder falsch ist?

Das Jahr startet für mich also schon wieder mit vielen Fragen.

 

Was ist politisch normal?

Ein Blick zurück nach Davos ans WEF:

Der mächtigste Mann der Welt, hält die ganze Welt zum Narren und das ist normal!? Nicht normal ist unmöglich. Schliesslich ist er ein Politiker und das was er sagt müssen wir glauben und befolgen. Er vermittelt unverfroren, sein Denken sei richtig und wenn alle den Weg mit ihm gehen ist Frieden. Nicht wenige denken bei uns, dass die USA doch immer wieder geholfen hat, Länder auf die richtige Spur begleitet und von Extremisten erlöst hat. Das war schon vor Trump so. Nur ist es auch die Wirklichkeit? Was gibt Trump das Recht so unverfroren seine Forderungen durchzusetzen oder zumindest Drohungen auszusprechen, die doch eigentlich dem bösen Osten angehaftet wird und mit denen wir Russland auch bestrafen? Was gibt ihm das Recht in Davos Jede und Jeden so lächerlich zu machen? Die USA hat eine Selbstverständlichkeit entwickelt die uns Sorgen bereiten sollte. Unverfroren stellen sie die absolute Weltherrschaft und reizen so den Tiger (China). Die Welt versinkt im Sumpf und nicht in Dankbarkeit für die ach so friedenstiftende USA. Er hält uns vor Augen, wie abhängig wir uns von den USA gemacht haben und das nicht erst seit heute. Wir haben es steht’s als normal angesehen. Deshalb hat die USA als einzige das Recht andere Staaten als Eigen anzusehen, anzugreifen und ihnen ihre Politik aufzuzwingen. Das ist normal und schliesslich meinen sie es ja nur gut. Länder versinken ganz im Populismus links wie rechts, der Regisseur: Die USA. Was nun in Minneapolis geschehen ist, sollte definitiv wachrütteln! Die USA meint es nicht gut mit der Welt, gar, nicht einmal mit dem eigenen Volk. Es zählen einzig und Alleine die Wirtschaftseliten. Sie wollen die Kontrolle! Mit Trump haben sie jemanden gefunden, der mit seiner unsäglich ordinären, unverschämten und niveaulosen Art ihre Interessen vertritt und der Rest schaut wie gelähmt zu. Unsere Prioritäten, unser normal wird zur eigenen Falle. All das erinnert doch an eine vergangene Zeit, oder? Wir verstehen die Geschichte wohl nicht oder wollen (dürfen) es nicht.

 

Was ist informativ normal?

Wir werden überflutet mit Informationen, denen wir uns kaum entziehen können. Vieles davon ist sicher richtig. Vieles auch falsch. Genau von Falschmeldungen werden wir immer wieder gewarnt. Wir sollen nicht alles glauben was wir hören, lesen oder sehen. Gerade die KI ist ein gutes Mittel zu manipulieren, uns etwas vorzumachen. Doch heute Falsches von Richtigem zu unterscheiden ist äusserst schwierig. Wieder wird uns vermittelt, wo Manipulation grossgeschrieben wird, sollten wir aufpassen. Beispiele kommen oft aus Russland. Die Meister der Falschinformationen. Beunruhigend dabei ist, dass es Menschen gibt die mit Lügen nur so um sich werfen aber den Zeigefinger auf andere nicht hoch genug halten können. Niemand getraut sich dann eine Situation aus diesen Kreisen als unrealistisch anzusehen, die im Nachhinein Offensichtlich eine Inszenierung war. Da wurde ausnahmsweise nicht der Zeigefinger hochgehoben, sondern die Faust. Du weisst von welchem Ereignis ich spreche.

 

Was ist gesellschaftlich normal?

Wir scheinen eine Vorstellung von normal zu haben. Dieses normal wandelt sich jedoch in der Zeit. Es gibt Dinge die sollen zu unserem Schutz normal bleiben und das ist gut so. Es wird in Gesetzen festgelegt, das wichtigste normal ist sicher: Du sollst nicht töten. Vieles andere kann, wird oder muss immer wieder angepasst werden. Denn die Menschheit verändert sich. Wo definieren wir also heute das normal. Mit vier Beinen, vier Armen und einem Kopf. Wer viel leistet und nicht viel kostet. Der Druck wird immer grösser, eigentlich bräuchte es nur noch Supermenschen, die das normal definieren. Alle anderen haben kein Platz. Sie stören den Wissensdurst derjenigen bei denen alles einwandfrei funktioniert. Sie stellen immer wieder logistisch teure Anforderungen. Genau das stört das Normal und bewirkt ein Schritt zurück. Sollten wir normal (ausser eben mit ein paar Ausnahmen) nicht hinter uns lassen. Dem Normal nicht einen so grossen Stellenwert geben? So müssten wir nämlich nicht dieser Gleichstellung nachrennen. Gleichstellung hilft niemandem und ist nicht möglich auch nicht nötig. Wenn wir alle das andere Normal akzeptieren und lernen, dass es für alle von Nutzen sein kann, denke ich würden wir als Menschheit profitieren. Normal sollte niemals nur eine Intelligenz oder eine Physische Definition haben. Schon gar keine Geld oder ethischen Anspruch.

 

Seien wir doch endlich einmal nicht normal, damit jeder Mensch für sich sein normal finden kann. Kommunizieren wir doch wieder in all den möglichen Arten. Sehen, hören, fühlen und lesen zu. Lernen wir doch einfach von Anderen, wischen können wir vor unserer Tür.

 

Keine Gleichstellung, kein es muss für Alle gleich sein. Mit diesen Forderungen schaffen wir nur Diskriminierung und Unwohlsein. Mit Zusammen, nicht mit alles muss Gleich sein, könnten wir eine Welt schaffen die nicht normal wäre, weil das Normal ja eine durchschnittliche Mehrheit bildet. Und wer weiss, vielleicht würde das Wörtchen normal aus unserem Wortschatz verschwinden… …weil wir es gar nicht mehr brauchen…

 

 

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