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Rückblick Dezember 2023 Jahresrückblick 2023

Im Monatsrückblick schreibe ich frisch von der Leber was mich in diesem Monat beschäftigt

Fragender Dezember

Besinnlich sollte der Dezember sein. Familien feiern zusammen das Fest der Liebe. Doch wie viel Liebe ist wirklich da? Leider ist der Dezember auch immer die Zeit der Einsamkeit, für viele Menschen hierzulande. Der Dezember ist halt auch der Monat in dem man zurückschaut und gerne überwiegt da alles Negative.

 

Päckchenflut und Weihnachtsstress, Forderungen und Egoismus, ich und ich. Pyro an Fussballmatches, wenn es doch verboten wäre. Schauen wir erst zu uns selbst, damit es uns gut geht, so wird es allen anderen auch gut gehen, wird doch immer wieder gesagt. Doch tun wir das wirklich? Schauen wir nicht einfach erst auf den Anderen. Geht es ihm gut, muss es mir noch besser gehen. Aber was ist eigentlich gut? Eine Frage der Perspektive.

 

Im Dezember fragen wir uns also immer wieder. Sei es über Werte, Glauben und Ideologien. Das Warum ist wohl des Dezembers Bürde. Weil er der letzte Monat im Jahr ist, weil wir zurückschauen und fragen.

 

Schauen wir also zurück…

…auf ein bewegendes Jahr. Eigentlich ist der Rückblick ja immer bewegend oder? Es ist vielleicht auch eine Frage des Alters. Kinder sollten noch unbeschwert durchs Leben gehen, ohne Blick zurück und voraus. Einfach im hier und jetzt. Was wäre, wenn wir das auch tun würden? Krieg und Elend, Verbrechen und Morde, Naturkatastrophen und Hunger, alles in dem Jahr Geschehene jetzt schon vergessen. Das ist schwierig, ja wohl unmöglich. Sinnvoll sei dahingestellt denn um etwas für die Zukunft zu lernen müssen wir doch zurückschauen.

 

Naturkatastrophen begleiteten uns durchs Jahr und beginnen schon früh. Dem Klimawandel geschuldet müssen wir nun handeln oder damit leben. Doch die ganz grossen Tragödien schreibt in diesem Punkt immer wieder die Politik. So wäre manche Katastrophe vielleicht humanitär weniger schlimm ausgefallen. Doch es mangelt auf dem politischen Weltparkett einfach an der Motivation. Geldgier und Macht sind die Treiber für das Elend der Armen. Das zeigen auch die Konflikte überall. Propaganda dominiert die Rechtfertigung hüben wie drüben. Während die einen sich empören, wenn Kinder sterben gibt es tatsächlich Regierungen die den Tod von Kindern als Kollateralschaden abtun. Nur weil sie auf der falschen politischen oder einfach auf der falschen Seite des Lebens stehen. Menschen werden wegen Gier und Ideologie überall auf der Welt vertrieben und niemand will sie.

Mit Absicht habe ich hier keine chronologische und namentliche Abfolgerung gemacht. Das Jahr hat gezeigt, dass wir anscheinend nichts lernen und die Konsequenzen immer und überall die gleichen sind.

 

 

Namentlich nenne ich unsere Abschiede in diesem Jahr, die mir wichtig waren.

 

Beat Feuz beendet seine Karriere noch während der Saison, nach Kitzbühl. Ein grosser willensstarker Sportler der uns dennoch als Experte erhalten bleibt.

 

Stucki Christian hängt nach dem gewonnen Seeländischen Schwingfest seine Zwilchhose an den Nagel. Er gewann alles was im Schwingsport zählt, auch die Herzen der Zuschauer.

 

Für immer mussten wir von «simply the best» Tina Turner Abschied nehmen. Sie starb am 24. Mai. Es gingen noch viele andere Persönlichkeiten in diesem Jahr für immer. Viele haben Spuren hinterlassen, die wiederum persönlich in Erinnerung bleiben. Deshalb lasse ich mit ihr es so stehen und alle können sich in Liebe an ihre wichtigen Menschen (auch nicht Prominente) erinnern.

 

Damit ist das Jahr 2023 beendet.

 

 

 

Ich wünsche dir ein glückliches, gesundes und zufriedenes,

für uns alle endlich ein friedlicheres, 2024!

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