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Der vegane Klimawahnsinn!

Ich komme nicht um die Themen Klimaschutz, Biodiversität und die gesündere und umweltschonende vegane Kost herum.

Ein verlängertes Wochenende im Garten

Mit der Auffahrt und dem schönen Wetter über diese Tage, verweilte ich gerne im Garten mit dem Einen oder Anderen beschäftigte ich mich über den vielgesagten Umweltschutz. Stimmige Abende beim Grillen sorgte für ein schönes Ambiente und noch mehr Gedanken. Das Tüpfelchen auf dem I, dann noch der Bericht über vegane Ernährung den ich unter dem Sonnenschirm gelesen habe.

Aber von vorne...

Biodiversität

Mein Mann und ich hegen und pflegen einen wunderschönen Garten, der meine Schwiegermutter gestaltet hat bevor wir hierher zogen. Apfelbäume ermöglichen uns den eigenen Apfelsaft im Herbst. Ein Fischteich sorgt für Romantik wirklich schön angelegt und er wird nicht nur von Fischen sondern auch von Kröten, Fröschen und Molchen genutzt. auch Enten besuchen unser kleines Wasserreich hie und da. Einen Igel hatten wir auch jedoch schon letztes Jahr nicht mehr gesehen. Also für etwas Biodiversität ist gesorgt. Den nicht nur die Blüten der Obstbäume sorgen für regen Verkehr im Insektenreich auch im Sommer blühen verschiedene Blumen.

Ein kleiner Nutzgarten gibt es auch. Für mich fast das wichtigste ein Tomatenhaus. Die Tomate ein Migrant ursprünglich aus einer ganz anderen Welt. Heute im Lebensmittelladen schon das ganze Jahr erhältlich. Dank Treibhäusern sogar fast immer auch aus der Schweiz.

Bei den Biodiversitätsfragen immer wieder die Frage darf ich düngen, wie gehe ich mit den Schädlingen um? Dabei dachte ich auch schon wie werde ich die Schnecken los. Eigenhändig töten? Nein kann ich nicht. Schneckenkörner gibt es heute die nur die Schnecken vernichten unschädlich für Igel. Doch wie grausam die Tiere verenden weiss ich leider nicht und diese Kombination toter Schnecken durch die Aufnahme der Körner führen zu einer Düngung. Eine Überdüngung?

Vegan, Lebens- und Weltrettend?

Nun also zu meinem gelesenen Bericht. Da haben verschiedene Menschen über ihre vegane Überzeugung gesprochen, dass sie immer wieder Anfeindungen der "Fleischfresser" in Kauf nehmen müssen. Behauptet wird auch das mit Mahnwachen vor Schlachthäusern nicht provoziert und missioniert wird dennoch kommt im gelesenen immer wieder durch, dass nur wer kein Fleisch isst ein guter Mensch ist. Ja dieser Unterton, dass Fleischessende zu bedauern sind, Veganer jedoch in der klaren Minderheit aber Allwissend und nicht geblendet von Fleisch und Milchlobby, lässt mich den Kopf schütteln. Ich behaupte sogar, dass sie zum Teil sehr beleidigend sind. Sie haben wohl Verständnis, dass viele Menschen nicht auf Fleisch verzichten können auch im Wissen, dass in ihrem Auftrag getötet wird. Sie möchten diesen armen Menschen helfen sich vom Fleischverzehr abzuwenden.

Ich esse gerne Fleisch und ich will es mir nicht abgewöhnen. Auch wenn ich kaum einer Fliege was zu Leide tun kann. Ich gebe zu, weniger würde mir auch nicht schaden. Ohne Eier könnte ich kaum leben und Käse liebe ich über alles.

Also eine Mörderin und Umweltverschmutzerin die hinter Gitter gehört! Es ist mir egal, denn ich habe auch Fragen:

  1. Zahlen wollen belegen, dass die Fleischproduktion fast so viel CO2 verursacht wie der Flugverkehr. Wann werden diese Zahlen wieder anders Interpretiert?
  2. Vegan ist gesund. Wissenschaftlich bewiesen, erkranken Veganer seltener an Zivilisationserkrankungen. Aber die Mangelerscheinung von B12 stellt wiederum ein grosses Problem dar. Widersprüchlich oder?
  3. Tiere müssen für uns arbeiten. Sie dürfen nicht auswählen nicht geschlachtet zu werden. Wie also halte ich die Schnecke von meinem Salat fern, die nicht für mich arbeitet aber mir mein Futter wegfrisst?

Dies sind nur drei kleine Fragen, ich hätte noch viele, viele mehr.

Der Mensch isst schon lange Fleisch und wohl eines seiner Erfolgsrezepte. Nämlich sich versuchen vielseitig, ausgewogen und angepasst zu ernähren. Diese Evolution hat unser Körper verändert. Wir kochen als einziges Lebewesen unsere Nahrung. Rohkost alleine würden wir womöglich nicht mehr vertragen. Der Fleischkonsum auch nicht überall gleich hoch. In Gegenden wo die meiste Zeit Eis und Schnee die Vegetation verdecken, leben die Menschen fast ausschliesslich von Fleisch und ich denke ihr Organismus funktioniert auch so. Wir trinken nach dem Säuglingsalter noch Milch und erst noch Fremde doch vielleicht auch wie beim gekochten hat sich der Körper daran gewöhnt und kann Nährstoffe so aufnehmen.

Aufgewachsen bin ich um eine ganze Horde Tiere auf einem Bauernhof. Selber hatten wir keine Kühe und das Land wurde von meinem Onkel bewirtschaftet. Wir schauten aber zu den "Gusti" (noch nicht geschlechtsreife Rinder). Besassen Hühner und Schweine. Die Hühner versorgten uns mit Eiern und hie und da wurde ein altes Huhn auch gerupft und als Suppenfleisch gar gekocht. Die Schweine durfte man damals noch zu Hause schlachten und es wurde wirklich alles verwertet.

Ich bin völlig einverstanden, dass die Produktionsmaschinerie unserer Tiere fraglich und unwürdig ist. Am widerwärtigsten finde ich wenn Tiere auf dem "Müll" landen. Sprich nicht wirklich alles genutzt wird. Männliche Küken die einfach vergast werden. Kühe die zu Milchmaschinen gezüchtet werden. Ja auch ich finde das schrecklich. Doch ob eine vegane Menschheit wirklich die ethisch Besseren währen, wage ich zu bezweifeln. Den die Domestizierung unserer Nutztiere ist zwar fragwürdig ja vielleicht auch Tierverachtend doch unser Nahrungsapparat ist unstillbar geworden. Übrigens stören ja auch die domestizierten Wegbegleiter. Beispielsweise die Überpopulation von Katzen tun der Biodiversität nicht gut, denn sie haben sich dem Menschen so sehr angepasst, dass sie heute eigentlich der grösste Killer unter den Tieren sind. Mäuse fangen, sind nur noch zum Vergnügen. Zum Überleben versorgt der Mensch die Katze mit allen wichtigen Zutaten. So jagen Katzen oft nicht nur Mäuse sondern auch Vögel und andere Kleintiere. Fressen Fehlanzeige, es wird zu Tode gefoltert und noch geprahlt. Eigentlich könnten wir ja die Katzen essen (früher gab's statt Kaninchen hie und da noch Katze auf dem Teller, wird erzählt). Da wäre ihre Vielzahl auch etwas reduziert. Aber das tun wir nicht. Weil es Unethisch ist? Weil sie für uns wie der Hund ein "Gspändli" sind? Oder vielleicht doch weil wir eigentlich keine Fleischfresser essen? Ich weiss eigentlich keines, nur Schweine die Allesfresser sind. Viele Kulturen essen kein Schweinefleisch und bei uns wird dieses auch vermehrt als sehr Ungesund deklariert. Ich behaupte ja immer, dass sei weil Kalibanismus nicht gesund sei und wir von der Sau abstammen ;-).

Nun meine Gründe warum ich viele Umwelt- und Tierschützer, Veganer und Weltretter nicht wirklich ernst nehmen kann.

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Begriff um unser Leben auch für Nachkommen lebenswert zu machen. Doch wenn ich die Veganer und Tierschützer höre, trampeln sie auf der Nutztierhaltung herum wie die Elefanten, dass sie CO2 Schleudern sind was notabene noch nicht lange erwiesen ist, den menschlichen Veganern das Futter wegfressen und Massen von Wasser benötigt wird um zu produzieren. In einigen Jahren wird es vielleicht wieder andere Thesen geben.

Tierschützer möchten sogar soweit gehen, dass Tiere die gleichen Rechte haben. Wollen sie das? Passen wir dann die Gesetze den Tieren an? Den nach unseren Gesetzen würde es ihnen wohl nicht immer besser gehen. Werden wir doch eingesperrt, in manchen Ländern noch zum Tode verurteilt, wenn wir töten.

Mein kultivierter Garten müsste ich von "Fressern" schützen oder wie kann ich der Schnecke erklären, dass ich verhungere, wenn sie mir mein Salat wegfrisst.

Wenn Schnecken uns den Salat wegfressen
Kampf ums Essen

Ah, ich könnte sie einsammeln und in den Nachbarsgarten tragen. Und die Unmengen Ameisen? Keine Ahnung aber die setzen meinen Pflanzen zu.

Genau und nun zu dieser viel gesünderen veganen Ernährung. Die Lebenswichtige Zufuhr von B12 kann ich abdecken wenn ich meinen Kot esse wie viele Vegetarier(Tiere natürlich), na dann ä Guete. Ich könnte aber auch ein B12 Präparat einnehmen aber wie wird das gewonnen, müssen da nicht wieder Tiere sterben? Den B12 enthalten nur Tierprodukte. Nein dies kann mit Bakterien kultiviert werden. Das ist vielleicht die Lösung alle Nahrungsmittel aus dem Labor, die können jeweils mit den nötigen gesunden Sachen optimiert werden und die Natur muss den Mensch als Feind nicht mehr fürchten. Zudem haben Bakterien nun wirklich keine ethische Berechtigung. Natur aus dem Labor, wirklich natürlich.

Ansonsten bin ich der Überzeugung ein Naturnaher Mensch müsste zum Anfang zurück, denn sollten die Tierprodukte nicht mehr verwertet werden wird die Ausbeutung der Pflanzenwelt herangetrieben. Mit Kultivierungsexzessen könnte die Menschheit ernährt werden.

Darum werde ich kein Veganer

Also liebe Veganer mit Mahnwachen vor Schlachthäusern und Gesundheitsexperten warum euch Weltretter, die viel grössere Zahl "Fleischfresser" nicht ernst nimmt, weiss ich nicht. Vielleich ja wirklich weil mit Ignoranz das schlechte Gewissen beruhigt wird.

Ich sehe es so. Gerade eure Gründe der Verkettungen welche so schlecht sind zum Beispiel, dass man mit dem Konsum von Eiern tausende männlicher Küken tötet oder durch die Fütterung der Nutztiere unser Futter verringert wird. Das Ergänzungsprodukte in Labors entwickelt werden. Das um jeden Preis aus Pflanzen tierähnliche Produkte hergestellt werden aber über die das Ausmass der Ressourcenvernichtung noch keine wissenschaftlichen Belege vorliegen.

Wir sind 8 Milliarden Menschen, eigentlich zu viele! Da fehlt der Platz für andere. Wären wir weniger, würden wir uns wohl automatisch wieder natürlicher ernähren. Gäben wir dann noch unserem globalisierter Blick auf die Welt auf. Würden wir wohl manches Tier gar nicht kennen und es wäre vor uns geschützt, automatisch! Gebe es keine Mobilität mehr müsste man auf viele Produkte verzichten. Wir könnten nur unsere Nahrung verwerten und vielleicht bräuchte es bald einmal keine kultivierten Pflanzen und domestizierten Tiere mehr. Der Ertrag wäre viel geringer, die Vielfalt jedoch viel grösser und irgendwann wären wir wieder Jäger und Sammler die, die Natur zu schätzen wissen mit Ehrfurcht und Dankbarkeit.

Aber immer ist es noch so, dass der Mensch in Betonüberbauungen vielleicht sein Hochbeet auf dem Balkon pflegt und meint er kenne die Natur und rette die Welt!

Und eigentlich kämpfen wir alle immer wieder gegen die Natur mit Impfstoffen und künstlichen Nahrungsmitteln. Wir wollen immer alles unter Kontrolle haben. Eben doch nach den biblischen Aussagen wir seien etwas Besonderes und das betrifft alle Gesinnungen!

Übrigens

...ich selber lasse mich gerne zu veganem Essen einladen. Mag Gemüse sehr! Selber würde ich keine Veganen Gerichte kochen. Der Aufwand wäre mir zu gross. Wuchs das Gemüse in veganer Erde? Wurde das Olivenöl vegan gefiltert? Usw. Nein, in diesem Fall bleib ich lieber Vegetarisch.

 

 

 

Kommentare: 2
  • #2

    Sonja R. (Donnerstag, 24 Oktober 2019 11:14)

    Lieber Biobauer
    Herzichen Dank für deinen Kommentar. Dankbarkeit wäre in unserer Ernährungpolitik wichtig.
    Ich glaube deinen Tieren und Planzen geht es gut!

  • #1

    Biobauer (Mittwoch, 23 Oktober 2019 22:17)

    Eine ökologische Landwirtschaft ist ein Abbild der Natur, so intensiv, dass Nahrungsmittel produziert werden können und so extensiv, dass Lebensraum erhalten bleibt und geschaffen wirt.
    Um dies zu erreichen braucht es Pflanzen (Ackerbau Obst,Gemüse usw.)
    aber auch Grasland mit Nutztieren (Milch, Eier, Fleisch usw.)
    Konsumiert man im übermass ist dies schädlich, verzichtet man auf einzelne Produkte ist dies in genau so schädlich, da man seine Rolle im natürlichen Kreislauf nicht mehr wahrnimmt.