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Rückblick Wo. 26-28 / 22.06. - 12.07.2020

Im Wochenrückblick schreibe ich frisch von der Leber was mich in dieser Woche beschäftigt.

Corona ein Partygänger

Nun ist es also raus. Sars-CoV-2 treibt sich gerne an Partys rum. Dort kann es sich so richtig austoben und wird unweigerlich nach Hause genommen. "Zu mir oder zu dir?" "Natürlich zu dir und ich begleite dich weiter in deinem Tagesablauf. Später bleibst du mit mir zu Hause und ich habe via dich schon wieder Kollegen auf die Reise geschickt. Meine Stunden jedoch sind bei dir wohl gezählt. Denn du darfst nicht mehr mit mir raus und dein Körper wird mich rausekeln. Draussen, bei dir zu Hause wo sonst niemand ist, werde ich sterben. Aber dies war es Wert die Party war Super!"

 

Erst in engen Fabrikbetrieben mit noch engeren Wohnverhältnissen gab es also wieder Ausbrüche. Und eben in der Partyscene. Die Grenzen wieder offen und auch die Viren finden den Weg. Eigentlich ist ihm ja die Grenze egal es braucht jemand den es mitnimmt und es sucht die Menge schnellst möglich will es da hin wo viele Menschen sind eng genug um von einem zum anderen zu hüpfen.

 

Das Fazit also ist, dass Grossansammlungen noch lange keine Option sind. Wird es dieses Jahr noch Fussballspiele mit vollen Stadien geben? Die meisten Musikfestivals haben schon kapituliert! Wird man sich irgendwann wieder nähern können die Hand schütteln? Hört man vielen Wissenschaftlern zu, glaubt man schon nicht mehr daran. Werden Viren unsere Zukunft beeinflussen? Distanz und Maske wird das unser neues Verhaltensbild sein? Masken statt Burka? Beides verdeckt wichtige Gesichtszüge. Die Mimik bleibt grossenteils Weg und so auch ein Teil der nonverbalen Kommunikation. Beide verbreiten Angst. Bei der meist religiösen aber auch politischen Verschleierung weiss man kaum was der/die Verhüllten im Schilde führen, weil ein grosser Teil der Mimik fehlt. Ist doch bei den Masken auch so. Doch hier scheint nun die Angst grösser, dass Viren auf die Reise geschickt werden.

 

Während noch vor einiger Zeit bei Wissenschaftler die Meinung auseinander ging ob Maske tragen wirklich nütze oder auch nicht , hört man meist nur noch das die Masken nützen. Dazu noch das Händeschütteln abschaffen und so haben wir vielleicht eine Chance das Sars-CoV-2 in den Griff zu bekommen. Natürlich auch andere hochgefährliche Viren wie Influenza die oft unterschätzt werden.

 

Corona ein Partykiller

Je länger die ganze Geschichte andauert komme ich zum Schluss, dass die Wissenschaft uns in eine nicht mehr aufhörende enge der Isolation treibt. In mancher Hinsicht mag ich den grösseren Raum um mich herum. Ich war noch nie jemand der gerne jedem/jeder die Hand schüttelt und auch an der Kasse zu zahlen ist befreiter, wenn ich nicht das Gefühl haben muss nah im Rücken Beobachter zu haben.

Doch denke ich, dass uns die "Streicheleinheiten" früher oder später fehlen werden. Das Lächeln auf den Lippen, das vielleicht bald gar nicht mehr zu sehen sein wird weil wir es hinter Masken verstecken.

 

Die Tendenz der Wissenschaft ist auch zu behaupten erst wenn ein Impfstoff auf dem Markt ist werden wir wieder in eine Normalität zurückkehren und da verbreiten dieselben nicht grosse Hoffnung, da es noch lange dauern könnte bis es wirklich ein Impfstoff geben wird. Bis dahin wird sich Sars-Cov-2 vielleicht mit uns arrangieren wie andere Coronaviren und uns nur noch vereinzelt die Party vermiesen. Das nächste Killervirus jedoch steht vielleicht schon in den Startlöchern und es fängt von vorne an.

So bekomme ich eher den Eindruck gefangen zu sein in der Welt der Wissenschaft, die uns Tagtäglich die Apokalypse vor Augen hält. Ohne Hoffnung auf eine wieder etwas normalere Welt.

 

Für mich kommen einfach zu viele Wiedersprüche aus dieser Richtung. Eine Behauptung zum Beispiel Fussballspiele seien noch lange nicht denkbar, weil zu viele schreiende Menschen zu nahe beieinander sind. De facto Bewiesen gerade in Italien. Von derselben Person wird auch gesagt, dass Masken schützen! Also müsste doch eine Maskenpflicht reichen und man könnte gerade Fussballstadien wieder füllen, denn sie habe ja auch den Vorteil, dass sie draussen stattfinden. Draussen ist es nämlich nicht so gefährlich und mit Maske erst recht nicht, denn bis heute hörte man nichts von Grossansteckungen bei diesen unsäglichen Demos auf der ganzen Welt. Wo doch alle dicht an dicht stehen und ihre Parolen in die Welt hinausschreien. Nun Demos gehören zum Grundrecht, das ist ja wohl der eigentliche Grund. In Räumen wie eben Partylokale ist es natürlich schon eher nachvollziehbar, da auch die Frage der Aerosolübertragung noch nicht geklärt ist.

 

Also was prophezeien mir die vielen "Gesundheitswissenschaftler"? Eigentlich nichts Gutes. Höchstens dass wir ohne sie und ihre Forschung wahrscheinlich nie mehr unbeschwehrt und gesund durchs leben gehen können. Sie bestimmen wohl in Zukunft wie wir geschützt durchs Leben gehen. Doch das soziale werden sie damit oder gerade deswegen nicht retten. Corona zeigt auf wie verbunden die ganze Welt ist und um es zu bekämpfen eigentlich alle die gleichen Probleme damit haben. Dennoch anstatt zusammen Lösungen zu suchen, suchen wir lieber im Anderen den Schuldigen. Corona Offenbart uns unser Miteinander, wie wir es schon zuvor lebten. Machtdemonstration, Misstrauen und Ausbeutung werden uns vor Augen gehalten und wir werden kaum in der Lage sein dies als Chance zu sehen. Corona ist vielleicht doch kein Partykiller nur wir selbst sind in unserer grenzenlosen Selbstüberschätzung daran schuld, eine friedliche, vertrauenswürdige Lebensparty zu feiern!

 

 

 

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